Stellplatz Andernach Scheidsgasse/Uferstrasse www.andernach.net GPS. 50´26´31´´N / 7´24´29´´E Yachthafen Neuwied Rheinstrasse 180 www.mycn.de GPS : 50´24´52´´N / 7´28´48´´E 4. Juli 2009 5. Juli 2009 Ein kleiner Stadtrundgang und Besuch des Mittelalter Halunkenmarkt, mit  einem Ritterturnier im Schlossgarten, rundete den erlebnisreichen Tag ab.  Danach ging es dann wieder Richtung Köln.   Neuwied war der erste Anlaufpunkt dieser kleinen Tour. Ein kleiner Stellplatz mit Rundumversorgung direkt am Rhein gelegen  auf dem Gelände des dort ansässigen Yacht-Clubs. Er wird zur Zeit ein bisschen modernisiert. Nach dem Frühstück ging es dann weiter nach Andernach wo  ich eigentlich hin wollte. Da der Stellplatz keinen Stromanschluss hat kam er für mich als Übernachtungstellplatz nicht in Frage.  Ansonsten ist es ein schöner moderner Platz direkt am Ufer des  Rheins. Keine 200 Meter vom Stellplatz ist man auch schon mitten in der Stadt.Hier ist das neugeschaffene  Geysir-Centrum der Anziehungsmagnet.In einer grossartigen Ausstellung wird dem Besucher der Weg  eines CO2-Moloküls ( Kohlendioxyd ) aus der Tiefe von 4000 Meter an die Erdoberfläche vermittelt. Durch  viele Experimente die man durchführen kann wird die Ausstellung komplett. Nachdem das Schiff angelegt hatte führt die Entdeckungreise dem Höhe-punkt der Besichtigung  entgegen.Durch einen natur-belassenen Auen- wald, in dem seltene Vogelarten brüten, führt der  Weg nach etwa 200 Meter zu einer Lichtung. Hier sieht man zuerst eine kleine Kapelle, einen  Tümpel und eine Ansammlung von Basaltblöcken die scheinbar schon seit tausenden von  Jahren hier liegen. Hier ist also der berühmte "Andernacher Geysir." Leise Zisch- und Gurgelgeräuche sind zu hören. Auch riecht es irgendwie nach faulen Eiern.  Dann ohne Vorwarnung bricht eine kleine Wasserfontaine aus den Basaltblöcken hervor und  Sekunden später wieder in sich zusammen. Eine zweite Eruption entsteht und diesmal ist die  Wassersäule schon etwas höher. Der Geruch nach faulen Eiern wird intensiver. Das Zischen und  Gurgeln bei jedem Ausstoss lauter. Pulsartig wird die Wassersäule immer höher und höher bis  sie dann irgndwann die beachtliche Höhe von circa 60 Meter erreicht . Das ist Weltrekord  (Guinnesbuch der Rekorde 2008) für einen Kaltwasser-Geysir. Nach circa 10 min. ebbt das  ganze langsam ab und der Geysir wird immer kleiner, bis er sich beruhigt und dann ganz aufhört  zu sprudeln. Nun füllt sich das Loch wieder mit Wasser und verbindet sich mit dem CO2 um  dann nach circa 100 Minuten wieder ans Tageslicht zu kommen. Das Wasser welches hier aus  dem 360 Meter tiefem Geysir kommt ist das ursprünglichste Sprudelwasser und ist ohne Gefahr  trinkbar.
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