28.03. - 01.04. 2010 Köln - Bad Nenndorf - Berlin - Köln Tour Nr.: 02 28.03.2010 (Sonntag) 29.03.2010 (Montag) Viel gibt es hier zu sehen, die monumentalen Statuen des Pergamonaltars, riesige griechische Tempelsäulen, das   wunderschöne grosse Ichtator mit der Prozessionsstraße auf denen so viel Fabelwesen dargestellt sind. Auch die  islamische Ausstellung ist sehenswert. Einfach gesagt: Diese Monumente zu  sehen ist  eine Reise nach Berlin wert. Aber  es soll ja nicht das einzigste sein was besichtigt werden will. Nach  erfolgtem Rundgang  ging es  rüber   zum   Neuen  Museum, hier  wollen  wir   die   Büste  der  Nofrotete  besuchen.  Doch  auch hier eine  Menschenschlange vor   dem Kassenhäuschen.  An einer zweiten Kasse, da wir nicht wieder lange anstehen  wollten, kauften wir uns sogenannte - Zeitfenster - Tikets für den anderen Tag.             Dadurch hatten  wir die Möglichkeit wärend einer definierten Zeitspanne Einlass  zu  bekommen ohne noch lange anstehen zu müssen. So konnte man die übrige Zeit  anderweitig nutzen.  Nach dem Museumsbesuch führte uns der Weg dann direkt erst mal zur U-Bahn  um in Richtung Check-Point-Charlie - zu kommen. Wenn man schon in Berlin ist  dann sollte man sich auch dieses Relikt aus dem kalten Krieg anschauen . Weiter dann mit der U- und S-Bahn Richtung Kurfürstendamm. Nach der Besichtigung der Kaiser Wilhelm Gedächnis Kirche mit  seinen   umfangreichen Mosaiken an der Decke der im Krieg zerstörten Kirche  war  der   Weg nicht mehr weit ins  KaDeWe ( Kaufhaus des Westen) um ein bischen zu  shoppen.  30.03.2010  (Dienstag) Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin. So schallt es, wenn es zum DFB Fussballpokalendspiel geht. Aber wir wollen nicht zum  Fussball sondern  werden  uns die Stadt Berlin anschauen. Erst einmal geht es bis nach Bad Nenndorf auf  den neu  gestalteten Womo-Stellplatz, 278 km von Köln entfernt in der Nähe von Hannover.  Nach einer  stressfreien  Fahrt erreichen   wir  den   Platz  gegen 16:30 Uhr und sind die Ersten, die einen der  8 Stellplätze  belegen. Gegen 19:00 Uhr gesellen sich  dann noch 2 Womo´s dazu. Dies wird wohl eine ruhige Nacht.  Nach  dem  Frühstück  ging   die Reise  dann  weiter nach  Berlin. 316 Km  warten noch auf uns.  Ruhig schurrt  der Diesel  unter der Haube. Vorbei  an Hannover, Braunschweig und Wolfsburg  ging  es zügig voran bis zum ehemaligen Grenzübergang in die damalige DDR, Helmstedt/Marienborn. Hier  wurde  getankt und eine Rast eingelegt um sich diese wahnwitzige Anlage anzuschauen und einige  Fotos zu schiessen.         Weiter dann durch eine sehr trostlose Gegend, ohne nennenswerte Verzögerungen bis wir uns dann urplötzlich auf der  AVUS  im Stau befanden. Aber ein Gutes hatte der Stau, man  konnte sich  in  aller Ruhe die Nordkurve  und  Ziel der  ehemals berühmten Rennstrecke anschauen. Weiter  ging es  unter  dem  Flugfeld vom Flughafen Tegel durch  bis hin  zum   Waidmannsluster Damm,  alles  im Schneckentempo, auf  den Stellplatz. Hier  angekommen  wurde  uns  durch einen freundlichen Platzwart der Stellplatz zugewiesen , den wir schon vor Wochen  reserviert hatten. Und  das war  gut so, denn der Platz war gut besucht. Nun begann das Übliche. Womo aufbocken und  Strom anschliessen. Die  Gegend  ein  bischen erkunden, noch  ein paar  Kleinigkeiten   einkaufen,  in  einem   nahegelegenen  Restaurant  zu  abend  essen (Jeder der sich mal nach Berlin-Tegel verirrt sollte es sich hier gut gehen  lassen: http://www.haxnhaus.de/), zurück  zum Womo, sich  schlafen legen  und der Dinge harren die morgen auf uns  einprasseln werden.  Guten Morgen ! Kalt ist es, aber kein Regen, dies scheint ein guter Tag zu werden. 7 Minuten zu Fuss benötigt man um an  der U-Bahnstation Alt-Tegel in  die bereitstehende Bahn zu steigen. Nach circa 14 Minuten ist man dann schon mitten in der  Stadt. Unser  erster  Weg führt uns  vom  Bahnhof Friederichstrasse direkt zu Museumsinsel. Hier  wollen  wir  das   Pergamon  und Neue-Museum besuchen. Doch oh Schreck. Eine lange, sehr lange Menschenschlange hat sich vor dem   Eingang  gebildet. Und Alle wollen Einlass ins Pergamon-Museum. Da wir auch unbedingt ins Museum wollen stellen wir uns  hinten an und gelangen dann doch, nach  etwa 1 1/2 Stunden später , endlich  in  die  Räumlichkeiten  des Museums.  Nach  all  diesen  Besichtigungen  taten  uns  dann doch ein  wenig die Füsse und Beine weh , so daß wir beschlossen  uns   irgendwo  ein  Restaurant  zu suchen , etwas zu essen , ein bischen ausruhen und uns die  Berliner  Luft  um  die  Nase   wehen  zu  lassen.  (Na ja ! hier ist sie genau so belastet wie in anderen Großstädten, also auch nix Besonderes.) Auf dem  Kurfürstendamm fanden wir ein Restaurant  gegenüber dem  Cafe Kranzler ,  liessen uns  auf der Strassenterrasse nieder  bestellten uns eine Berliner Weisse mit Schuss , aßen  eine  Kleinigkeit  und  schauten  dem hektischen Treiben auf der  weltbekannten Strasse zu. Später dann gings  mit  der U-Bahn wieder zurück  zum Wohnmobilstellplatz in Berlin-Tegel. Müde vom anstrengenden Tag  gings frühzeitig ins Bett um für den nächsten Tag wieder fit zu sein, in der Hoffnung das auch morgen das Wetter wieder  mitspielt und es nicht regnet. Gute Nacht. Bis Morgen.
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Besuch der Hauptstadt Berlin